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SCHATTEN für ALLE!

SOMMER – ESSAY

Europa / Zürich Oberland. Die Hitze macht uns Menschen und Tieren zu schaffen, weil wir Temperaturen über 30 Grad nicht gewohnt sind. Deshalb halten sich Menschen und Tiere gerne im Schatten auf. Der SCHATTEN bekommt somit einen neuen Stellenwert zugesprochen.

Wir lernen den Schatten zu lieben.

luxlumina Team

Aber nichts gegen die Sonne. Blauer Himmel und Sonne, das befreit unendlich und dabei lässt es sich hervorragend leben. Draussen auf der Terrasse, die Fenster weit auf, wegen Luftdurchspühlung. Die Wohnung, das Appartement, das Haus bekommt somit einen weiteren Natur-Fühl-Wohnbereich. Man lebt mit der Natur. Leider auch mit angriffslustigen Wespen oder Mücken. Aber hier gibt es Massnahmen: Einfach Basilikum vor das Fenster stellen. Oder noch besser, Lavendel-Pflanzen. Denn diese Gerüche mag kein Spinnenviech, Mücken, Fliegen. Und Fliegen können auch beissen. In der Redaktion haben wir Lavendel- Räucherstäbchen im Einsatz. Wirkt fantastisch und riecht gut.

 

Bei der Velo Tour im Zürich Oberland zum Wägitaler Stausee gesehen: Zwei Schweine erfreuen sich des Schattens und machen eine längere Siesta, ohne sich stören zu lassen. Die Welt ist im Schatten für sie in Ordnung, so weit.

Zukunft SCHATTEN
Schatten wird zentraler Bestandteil von Wohnquartieren und von Innenstädten in Zukunft werden. Die Kühle wird dadurch gesucht und auch gefunden, wenn die Stadtplanung es nicht verbockt mit zu vielen Regeln. Was geht und was nicht, entscheidet das Volk qua Politiker! Die müssen sich darum kümmern. Es scheint so als ob diese mit sich zu tun haben und eigene Ziele favorisieren. Die ausgegebenen Ziele sollten / müssten alle Medien viel mehr verfolgen nach dem Motto: Ist das Ziel verfolgt worden? Welche Änderungen gibt es? Wie heisst das neue Gesetz? Wann wird es umgesetzt? Warum dauert das solange?

 

Immer noch Siesta. Die bewegten sich nicht einen Jota trotz laut rufender Spaziergänger, Traktorfahrer, Velofahrer. Die hatten die Ruhe und meditierten in ihrem Schattengrund. Wer Schatten hat, ist ruhiger und ausgeglichener ;-) in diesen Tagen.

Luftströmungen in der Architektur
Hitze kann man auch mit Luftströmungen vermindern. Die eigene bauliche Architektur muss das heute hergeben können. Fenster sollte man passend zu der jeweiligen Windrichtung öffnen können. Das wäre eine natürliche Klimaanlage. Gerade entdecken junge Architekten diese natürlichen Luftströmungen im Haus wieder. Gefunden werden sie in alten Häusern, die nicht ganz so isoliert sind wie heute, dafür bautechnisch sehr wohl mit den Saisons gebaut wurden. Bestandsbauten gibt es eben viele. In Zürich liegt der Bestandbauten-Wert auf über 60 %. Und? Wurde daran schon etwas gemacht?

 

Die heutigen Passive-Häuser (Minergie / KfW55) lassen kein Wind dazwischen. Im Winter ist das gut. Im Hochsommer ist das ein Manko. Wohnungen haben im Allgemeinen keine Möglichkeit Windströmungen zuzulassen, da sie als Eingangstür auf einen Flur gehen. Dadurch kann keine laminare Fliessbewegung stattfinden. Die Konsequenz ist eine elektrische Klimaanlage. Und die kostet Stromenergie.

Was hilft nun, sich auf die kommenden Klimajahre vorzubereiten?
Antwort: Neue luftdurchlässige Architektur und mehr Gedanken zur Verschattung am Gebäude. (Da gibt es gewaltig viel mehr, versteht sich …)

luxlumina Team

Eine Möglichkeit neu zu bauen, wären römische Atriumshäuser. D.h. jedes Haus hat einen Innenhof. Architekten im Düsseldorfer Medienhafen haben das erkannt, und sind auf dem Weg zu der 2 Weg-Verglasung von aussen und luftdurchlässigen Verströmung von natürlichem Wind. So etwas nennt man zirkulierende Ingenieurs-Kunst mit dem Aussenwetter. Sie geben dem Atriumshaus somit wieder eine Bedeutung, eine Chance. Zumindest dem Prinzip. Im privaten ist das allerdings nicht möglich. Schon gar nicht in den Städten, wo die Verdichtung jeglichen Raum aufsaugt. Übrigens fehlen deshalb auch unsere kühlen schattigen Plätze in der Stadt mit schönen grossen Bäumen zur natürlichen Verschattung.

FIN

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